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Der heilige Vesta-Tempel

Vesta Tempel Rom
Vesta-Tempel mit doppeltem Gang

Das heilige Herdfeuer

Im Tempel der Vesta wurde das heilige Herdfeuer der Vesta bewahrt, das niemals verlöschen durfte. Der Runde Tempel war dadurch das wichtigste Heiligtum des Forum Romanum, von dem gleichzeitig eine ständige Brandgefahr ausging. Mehrmals wurde der Vesta-Tempel durch Feuer zerstört und jedes Mal wieder aufgebaut.

Der Rundbau hatte einen Durchmesser von 15 m, er stand auf einer Art Podium mit Treppenaufgang und sein Eingang war Richtung Osten.
Der Vesta-Tempel bestand aus einem heiligen Innenraum und einem Außenraum. Die runde Form erinnert an eine runde Hütte mit einer Aussparungen im Dach, die als Rauchabzug diente.

Vestalinnen – Hüterinnen des Feuers

Im heiligen Innenraum (Cella) des Tempel wachten sechs jungfräuliche Vestalinnen über das Feuer. Dieser Raum durfte nur von wenigen Menschen betreten werden, was ihn zu einem idealen Ort zur Aufbewahrung von Kriegsschätzen und wichtigen Dokumenten machte.

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Der Innenraum wurde durch einen Säulengang aus 20 korinthischen Säulen  (Pronaos) umgeben.
Tagsüber war der Außenraum des Vesta-Tempels für jedermann zugänglich, nachts war der Zutritt durch Männer verboten, um die Jungfräulichkeit der Vestalinnen nicht zu gefährden.

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Die Vestalinnen waren in der Antike ein Priesterorden aus sechs (später sieben) Priesterinnen, der Aufgabe das Hüten des heiligen Feuers war.
Ließen sie das Feuer erlöschen, glaubt man ein kommendes Unglück. Die Vestalin wurde deshalb vom Pontifex Maximus bestraft.

Tempel der Vestalinnen
Tempel der Vestalinnen

Zur Reinigung des Tempels durfte nur das heilige Wasser der heiligen Quelle Egeria verwendet werden. Wasserholen sowie die Herstellung von Opferspeisen (z.B. mola salsa und suffimen) gehörten ebenfalls zu den Aufgaben der Nonnen.

Bereits im Kindesalter wurde die Mädchen in den Orden der Vestalinnen berufen, wo sie 30 Jahre Dienst zu leisten hatten. Der hohen Anerkennung und dem hohen Status mit besonderen Rechten stand strenge Disziplin entgegen. Sollte eine Vestalin ihre Unschuld verloren haben, glaubte man, dass ein Unheil Rom heimsuchen musste. Als Strafe für die Verfehlung wurde die Vestalin bei lebendigem Leib begraben.

Das Haus der Vestalinnen, das Haus der Vestalinnen befand sich gleich nebenan.

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