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Petersdom Rom

Petersdom

Petersplatz

Petersdom und Vatikan

Ohne Anstehen: Vatikan, Petersdom & Katakomben

59,-   € pro Person

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Ohne Anstehen: Vatikan, Petersdom & Katakomben

Umgehen Sie die Warteschlagen vor den Vatikanischen Museen und der Sixtinischen Kapelle. Profitieren Sie von bevorzugtem Eintritt, und bewundern Sie die bedeutendsten Stätten des ...

 

Mit einer Fläche von ca. 44 ha ist der Vatikan weltweit der kleinste unabhängige Staat. Der Vatikan ist von Stadtmauern umgeben. Auf dem Petersplatz bilden die Kolonnade mit dem umgebenden Band aus Travertin die Begrenzung des Vatikans.

Vatikanstadt verfügt über eine eigene Währung, eigene Flagge, Hymne und Autokennzeichen, eine Post mit eigenen Briefmarken, Apotheke, Druckerei, Werkstätten sowie den Sender Radio Vatikan. Darüber hinaus die Vatikanische Bibliothek, ein Filmarchiv, Buchhandlung und Sternwarte.
Die Entstehung des Vatikans geht auf den Lateranvertrag von 1929 zurück, der zwischen dem Heiligen Stuhl und Italien geschlossen wurde. Vatikanstadt wird von der Schweizer Garde bewacht.

Brunnen vor der Petersbasilika
Brunnen von Bernini vor der Petersbasilika

Für Besucher ist die Besichtigung der Vatikanischen Museen mit seinen unglaublichen Kunstschätzen ein Highlight. Zu den bekanntesten Kunstwerken gehören die von Michelangelo ausgemalte Sixtinische Kapelle und die Stanzen von Rafael mit der berühmten „Schule von Athen“.

Der Petersdom ist die größte katholische Kirche der Welt und bietet in 5 Schiffen 60.000 Gläubigen Platz.

Der päpstliche Hochaltar befindet sich genau an der Stelle, an der vor der Heilige Petrus 67 n.Chr. nach seiner Kreuzigung beerdigt worden sein soll.

Bau des Petersdoms

Vor 2000 Jahren befand sich dort, wo heute der Petersdom steht der Privatzirkus des damaligen Kaisers Nero. Er war es, der im Jahre 67 n.Chr. die Christen für den schweren Brand verantwortlich machte, der Rom fast vernichtete. Dafür ließ er die Christen bestrafen, viele erlitten das Schicksal Jesus’ und fanden leidend am Kreuz ihr Ende. So ist es auch dem heiligen Pietro ergangen, der 30 Jahre nach der Kreuzigung Jesus im Alter von wahrscheinlich 60 - 70 Jahren mit dem Kopf nach unten ans Kreuz genagelt wurde.

Eine kleine Gruppe Christen begrub den Leichnam Pietros ganz in der Nähe seines Martyriums. Sie kennzeichneten den Ort mit Ziegeln, die sie zu einer Art Dach formierten. Ausgrabungen belegen, daß später genau über dem Grab des heiligen Pietro das heilige Herz der Basilika, der Altar errichtet wurde. Bereits im Frühchristentum, als noch keine Kirche die Grabstelle ziert, entwickelte sich an dieser Stelle ein Wallfahrtsort.

Um 550 n.Ch. entstand an dieser Stelle die erste Peterskirche gewaltiger Ausmaße. Für mehr als 1000 Jahre war sie in Funktion und war im Mittelalter bereits das Zentrum der Christenheit.

 Petersdom
Fassade des Petersdoms mit Heiligen Aposteln auf dem Dach

Im 15. / 16. Jh. entstand unter Papst Alexander VI.(Borgia) die Idee einer neuen Kirche. Das erste Projekt stammt von Bramante. Nach seinem Tod blieb die Arbeit für 20 Jahre stehen. Durch den plötzlichen Tod des 2. Projektanten Antonio da Sangallo wurde dessen Projekt nie verwirklicht. Michelangelo persönlich wurde gerufen und ihm wurde das Werk übertragen, die Basilika fertigzustellen. Sein Name ist seitdem untrennbar mit der prächtigen Kuppel verbunden.

Sie befindet sich genau über dem päpstlichen Hochaltar.

Rom: Generalaudienz bei Papst Franziskus im Petersdom

28,-   € pro Person

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Rom: Generalaudienz bei Papst Franziskus im Petersdom

Genießen Sie eine Audienz bei Papst Franziskus bei einer einmaligen Begegnung im Vatikan. Erleben Sie einen religiösen Moment der Einkehr mit dem Papst, während Sie seiner ...

 

Der päpstliche Hochaltar

Der Papstaltar befindet sich in direkter Linie über der Grabstätte des Heiligen Petrus.

Der Hochaltar ist die eindrucksvollste Bronzeskulptur Roms, mit ihren 28 m Höhe (das entspricht ca. einem 9-geschossigen Haus) war sie bei ihrer Erschaffung 1633 höher als jedes andere Bauwerk Roms.

Päpstlicher Hochaltar
Päpstlicher Hochaltar von Bernini

Der barocke Bronzebaldachin über dem Papstaltar ist ein Werk Gian Lorenzo Berninis.

Die großen an Bronze benötigten Mengen wurden unter Protesten dem Pantheon entnommen. Der damalige Papst Urbano VIII war ein Barberini, woraus der Spruch entstand: „Was die Barbaren nicht geschafft haben, schaffen die Barberini.“

Blick von der Kuppeldes Petrsdom
Blick von der Kuppel auf das Kirchenschiff

Die Dimensionen der Basilika sind beeindruckend: Länge 187m (218 m einschließlich der Eingangstore). Auf einer Fläche von 22.000 m² befinden sich 45 Altare, 11 Kappellen, über 100 immense Säulen und eine Unzahl von Meisterwerken.

Schaut man sich allein den Fußboden an, so ist dieser ein Meisterwerk für sich: Kostbarer farbiger Marmor aus verschiedenen Regionen der Welt wurde hier zu einem Gebilde aus geometrischen Intarsien zusammengefügt, wie es größer und schöner in der Welt nicht existiert.

Zu den einzigartigen künstlerischen Merkmalen der Peterskirche gehören u.a. die Marmorgruppe der Pietà von Michelangelo, eine Statue des Kaisers Konstantin von Gian Lorenzo Bernini sowie die verehrte Bronzestatue St. Peters.

Die Statue des Heiligen Petrus befindet sich im Hauptschiff. Da die Berührung des Fußes Segen bringen soll, ist der rechte Fuß der Bronzestatue stark abgerieben.

Die Kuppel des Petersdoms

 Kuppel des Petersdoms ist ein Werk von Michelangelo
Die gewaltige Kuppel des Petersdoms ist ein Werk von Michelangelo

Papst Paolo III Farnese beauftragte den bedeutendsten Künstler / Architekten und Baumeister seiner Zeit Michelangelo Buonarroti mit dem Bau der Kuppel des Petersdoms.

Michelangelo war bereits 70 Jahre alt und baute ein Modell von 5 m Höhe und 4 m Ausmaß, um sicher zu stellen, dass auch nach seinem Tod das Projekt realisiert werden konnte. Er hatte erkannt, dass die Kuppel das wahre Symbol der Basilika und das Wahrzeichen der Christenheit werden musste.

Für eine Kuppel dieser Ausmaße bedurfte es eines genialen Ingenieurgeistes: Auf der äußeren Kuppel leitet ein System aus Rippenträgern das Gewicht der Kuppel nach außen ab.
Das zweite Geheimnis der Kuppel ist die Doppelkalotte mit einem Zwischenraum.

Aufgang Kuppel Petersdom
Aufgang zur Kuppel des Petersdoms

Die innere Struktur ist die tragende, während die äußere Kuppel die Funktion des Schutzes vor klimatischen Einflüssen hat. So wird das Ausdehnen und Schrumpfen der Bleiabdeckung der äußeren Kuppel nicht auf die innere Kuppel mit den Gemälden aus 10.000 qm Mosaiksteinchen übertragen und schützt diese. 

Noch bevor die Kuppel fertig gestellt war, starb Michelangelo und es dauerte weitere 20 Jahre, ehe durch Giacomo della Porta deren Fertigstellung erfolgte.

Schweizer Garde

800 Arbeiter hatten 2 Jahre Tag und Nacht gebaut, 100.000 Balken und ganze Stämme, 1500 Seile, über 1000 Steigeisen sowie Millionen von Ziegeln, die einzeln auf Ton- und Branntqualität kontrolliert wurden, wurden benötigt.

Das Resultat war eine 14.000 Tonnen schwere Kuppel, die 1593 endlich unter Glockengeläut und Kanonendonner eingeweiht wurde.

Von der Kuppel des Petersdoms hat man einen wunderbaren Ausblick über den Petersplatz und ganz Rom.

Petersplatz Rom

Vor der Fassade des Petersdoms wurde 1655-67 von Bernini der Petersplatz geschaffen.

Petersplatz
Ein Gang aus dorischen Säulen empfängt die Gläubigen in seinen Armen

Die Ausmaße des Platzes sind außergewöhnlich: Er ist 320 m tief mit einer 240 m großen Ellipse in der Mitte und je 4 Reihe mit insgesamt 284 dorischen Säulen und 88 Pfeilern. Die Balustraden sind mit 140 Statuen von Heiligen geschmückt.

Die beiden seitlichen Brunnen symbolisieren die Reinheit, die für den Eintritt in das Heiligtum erforderlich ist. An den Seiten der Treppen befinden sich die Statuen von Petrus und Paulus, die den Gläubigen ihren Gruß senden.

Petersplatz Nachts
Nächtliches Flair auf dem Petersplatz in Rom

Die halbkreisförmigen Kolonnaden mit je vier Reihen dorischer Säulen breiten sich wie Arme um die Gläubigen, die sich zu den Feierlichkeiten und Ansprachen des Papstes auf dem ovalen Platz versammeln.

Obelisk Petersdom
Obelisk vor dem Petersdom

In der Mitte befindet sich der ägyptischer Obelisk, der 37 n. Chr. aus Heliopolis nach Rom gebracht wurde.

Petersplatz in Rom
Piazza San Pietro / Petersplatz in Rom

Er ist mit 25 m Höhe der zweitgrößte der 13 römischen Obelisken. Der Obelisk befand sich in der Antike mitten im Zentrum des Zirkus von Nero.

Der Petersplatz ist Zeuge der Hinrichtungen vieler Christen und Errichtung der ersten und zweiten Peterskirche.

Petersplatz mit Petersdom, Obelisk und Säulengang

 

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