Wir haben für Sie neun interessante Tagesprogramme nach thematischen Schwerpunkten für Sie ausgearbeitet. Sie finden Hinweise zu Öffnungszeiten und Fahrten zu den Orten außerhalb Roms. Es lohnt sich, den Aufenthalt in Rom zu verlängern, um die Castelli Romani zu besuchen und die Spezialitäten der Küche der Colline Romane kennenzulernen. Viel Spaß bei der Entdeckung Roms und seiner schönen Umgebung.

Unsere Empfehlung: Eine günstige Unterkunft im Stadtteil Vatikan, von wo aus die schönsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar sind. In einer zentralen Lage im Herzen Roms, nicht weit von der Engelsburg entfernt befindet sich die Unterkunft.

Für jeden, der das erste Mal Rom besucht, führt diese klassische Tour zu den schönsten und bekanntesten Plätzen und Brunnen Roms. Unsere Tagestour führt durch das antike Marsfeld. Die Gesamtstrecke zu Fuß beträgt ca. 6 km und beginnt am wohl schönsten Brunnen Roms in Piazza Trevi.
Tag 1 in der ewigen Stadt. Die Tour führt von der berühmten Fontana di Trevi zu Piazza di Spagna mit den eindrucksvollen Spanische Treppen und der Kirche Trinità dei Monti. Weiter geht der Bummel zu Piazza del Popolo, dem antiken Pantheon und über Piazza Navona und Campo de' Fiori bis zur zentralen Piazza Venezia.

Die Tour umfasst die Besichtigung des Petersdoms mit dem päpstlichen Hochaltar und der Pietà von Michelangelo. Nachmittags steht die Sonne besonders gut, um einen herrlichen Blick von der Kuppel des Petersdoms auf die ewige Stadt zu werfen.
Tag 2: Petersdom und Vatikan: Der Petersdom ist die größte katholische Kirche der Welt mit dem päpstlichen Hochaltar über dem Grab des Hl. Petrus. Zu den einzigartigen architektonischen und künstlerischen Werken gehören u.a. die Kuppel der Peterskirche und die Marmorgruppe Pietà von Michelangelo. Die Besichtigung der Vatikanischen Museen sowie der Vatikanischen Gärten umfassen ein Extra-Tagesprogramm.
Der Palatin-Hügel war bereits im 9. Jh. v.Chr. besiedelte, von hier aus begann die Geburt des römischen Imperiums.
In der Antike spielte sich das gesamte bürgerliche Leben der Stadt im Forum Romanum ab, das aus Basiliken, Monumenten, Tempeln und Geschäften bestand.
Die Entdeckung der antiken Wurzeln umfasst die Besichtigung des Palatin und des Circus Maximus. Durch den Triumphbogen des Konstantin gelangt man zum Kolosseum, dem größten Amphitheater der Antike und zum Forum Romanum mit dem Tempel der Vestallinen. Nach der Durchquerung besteigt man das Kapitol. Den Abschluss bilden die Kaiserforen in Via dei Fori Imperiali.

Trastevere "auf der anderen Seite des Tiber" ist ein pittoresker lebendiger Stadtteil und besonders abends beliebter Treffpunkt für Römer und Touristen. Das Zentrum Trasteveres bildet die kleine Piazza St. Maria di Trastevere mit der gleichnamigen Basilika. Die Villa Farnesina ist mit eindrucksvollen Kunstwerken, darunter Raphaels Loggia der Psyche mit dem Fresko von Amor und Psyche.
Über den Spazierweg „Passeggiata del Gianicolo“, von dem aus man einen wunderbaren Ausblick über Rom genießt, kommt man zum Vatikan.
Tag 4: Trastevere und Gianicolo
Im Stadtteil Trastevere gnießt man die mittelalterliche Atmosphäre und das volkstümliche Ambiente mit typischen Trattorie und Kleinkunstangeboten. Die Kirche St. Maria di Trastevere ist eine der ältesten Kirchen Roms. Besonders sehenswert ist die Villa Farnesina mit ihren Gemälden und der botanische Garten. Auf dem Weg zum Gianicolense kommt man am Franziskanerklosters mit dem Tempietto di Bramante und der beeindruckenden Brunnenanlage Fontana dell’Acqua Paola vorbei.
Über Piazza Garibaldi mit dem Reiterstandbild Giuseppe Garibaldis kommt man weiter zur Eiche des Tasso, dem Leuchtturm Faro della Vittoria, dem Amphiteatro del Tasso und dem Kloster Sant’Onofrio al Gianicolo mit dem Museum des Dichters Torquato Tasso, bevor man in Richtung Vatikan absteigt.

Der Tiber war bereits in der Antike ein wichtiger Handelsweg. An der Tibermündung bei Ostia Antica wurde Salz abgebaut. Salz und die über das Mittelmerr ankommenden Waren wurden mittels Trawlern auf dem Tiber in das erblühende Rom geschleppt.
Tag 5: Bootsfahrten auf dem Tiber
Individualtouristen können folgende Bootsfahrten buchen:
Für Gruppen werden Naturalistische Bootsfahrten auf dem Tiber nach Ostia Antica mit Besichtigung des Freiluftmuseums Ostia Antica organisiert.

Eine der ältesten und noch erhaltenen Straßen der Welt ist die Via Appia Antica. Sie war als Verbindungsstraße zwischen Rom und Brindisi eine der wichtigsten Handelsstraßen des römischen Reiches.
Beginnend am Circus Maximus geht die Via Appia Antica vorbei an den Thermen von Caracalla durch die Aurelianische Stadtmauer zur Kirche Quo Vadis. Dort beginnt der schönste Abschnitt mit den christlichen Katakomben und antiken Grabstellen, wie der Maxentiusvilla und dem Grabmal der Cecilia Metella, der Villa der Quintilier bis zum Park der Aquädukte hinaus in die römische Campagna.

Nordöstlich von Rom befindet sich Tivoli in den tiburtinischen Hügeln und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Tivoli ist bekannt durch zwei Villen, die verschiedener nicht sein könnten: die antike Hadriansvilla in der Ebene und die barocke Villa d'Este mit den hangförmigen Gärten und berühmten Wasserspielen.
Bereits zu römischen Zeiten zog es die Patrizier im Sommer nach Tivoli, um der Hitze Roms zu entfliehen. In der Antike ließ Kaiser Hadrian sich vor den Toren Roms, bei Tibur eine weitläufige Anlage errichten, heute unter dem Namen Villa Adriana Tivoli (Hadrians Villa) bekannt.

Zu den Castelli Romani gehören 16 malerische Gemeinden in den Albaner Bergen: Albano, Ariccia, Castel Gandolfo, Colonna, Frascati, Genzano, Grottaferrata, Lanuvio, Lariano, Marino, Montecompatri, Monte Porzio Catone, Nemi, Rocca di Papa, Rocca Priora, Velletri. Päpste und römische Patrizierfamilien hatten hier ihre prachtvollen Villen und Burgen.

In seiner größten Schaffensperiode in Rom malte Michelangelo Merisi, genannt Caravaggio, großartige Bilder, die in Museen, Palästen sowie in öffentlichen Kirchen ausgestellt sind. Auf den Spuren von Carvaggio in Rom lädt zu einer Tour der Meisterwerke ein.
1592 ging Michelangelo Merisi, genannt Caravaggio nach Rom. Mittellos verdingte er sich als Maler in verschiedenen Werkstätten.
Eines seiner frühesten noch erhaltenen Werke ist der Junge mit dem Früchtekorb von 1593/1594, zu sehen in der Galleria Borghese zusammen mit einem weiteren Frühwerk, dem Kranken Bacchus. In Rom findet man die meisten Werke des großartigen Malers, die sowohl in Gemäldegalerien, als auch in öffentlichen Kirchen zu bewundern sind.
Tag 9: Auf den Spuren von Caravaggio