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Sehenswürdigkeiten Rom - Trastevere und Gianicolo, Volkstümlicher Stadtteil in Rom

Tag 4: Bummel durch Trastevere über den Gianicolo-Hügel

"Auf der anderen Seite des Tiber" - so wurde das Stadtviertel genannt, das sich außerhalb der römischen Stadtmauern befand. Rom war nur durch eine schwache Holzbrücke mit dem westlichen Tiberufer verbunden.

Hier siedelten sich die Arbeiter an, die vom Tiber lebten: Schiffsleute und Fischer sowie Immigranten und Juden.

Unter Kaiser Augustus wurde der Stadtteil Trastevere „regio transtiberina“ als 14. Stadtbezirk zusammen mit dem Vatikanischen Hügel zu Rom eingemeindet und es entstanden römische Villen, wie die Villa der Clodia und die von Gajus Julius Cäsar.

Trastevere blieb auch im Mittelalter weiter ein Arbeiterviertel mit einem Labyrinth von schmalen Gassen.

Heute ist Trastevere ein pittoresker lebendiger Stadtteil und besonders abends ein Anziehungspunkt für Römer und Touristen wegen seiner vielen netten Restaurants mit typischen Speisen.

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Gasse in Trastevere
Leben in den Gassen in Trastevere

Basilika St. Maria di Trastevere

Das Zentrum Trasteveres bildet die kleine Piazza St. Maria di Trastevere. Die gleichnamige Basilika St. Maria di Trastevere ist eine der ältesten Kirchen Roms aus frühchristlicher Zeit. Im 12. Jahrhundert wurde sie umgebaut. Aus dieser Zeit stammen auch der romanische Glockenturm und die Fassade mit den Mosaiken.

Vor der Kirche befindet sich der antike Brunnen, der von Bramante und Bernini nochmals verschönert wurde.

Basilika S.Maria di Trastevere mit Brunnen
Basilika S.Maria di Trastevere mit Brunnen
Abendliche Darbietungen auf der Piazza S. Maria di Trastevere
Abendliche Darbietungen auf der Piazza S. Maria di Trastevere

In dem volkstümlichen Wohnviertel sind viele Künstler zu Hause, hier halten sich römische Volksbräuche. Auf der Via della Lungaretta kommt man zur Piazza Sonnino mit dem Turm "Torre degli Anguillara" und einem Denkmal Guiseppe Bellis in der gleichnamigen Piazza. Giuseppe Belli war der Dichter des Volkes, der das Leben dieses Stadtteils auf komische Art interpretiert.

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An der südlichen Brücke von Trastevere Porta Portese findet sonntags vormittags der Flohmarkt von Porta Portese statt, ein beliebter Anziehungspunkt für Einheimische und Ausländer.

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Villa Farnesina und Loggia Amor und Psyche

Villa Farnesina mit dem Gemälde Amor und Psyche von Raphael
Villa Farnesina mit dem Gemälde Amor und Psyche von Raphael

Über via Garibaldi gelangt man in Richtung Tiber auf Via della Lungara. Auf der rechten Seite befindet sich das Grundstück der Villa Farnesina, erbaut vom Architekten Baldassare Peruzzi. Außer Peruzzi selbst waren an der Gestaltung der Fresken keine geringeren als Raphael, Sebastiano del Piombo und Sodoma beteiligt.

Die Villa Farnesina gehörte einem der reichsten Männern Roms, dem Bankier Agostino Chigi, der in der Blüte seiner Jahre, Anfang des 16. Jahrhunderts die Villa Farnesina bewohnte und seinen Reichtum genoß.

 

Ende des 16. Jh. wurde die Villa von Kardinal Alessandro Farnese, dem späteren Papst Paul III. gekauft, nach dem sie den Namen erhielt.

Die Villa Farnese ist mit eindrucksvollen Kunstwerken reich geschmückt. So befindet sich im Erdgeschoß die Loggia der Psyche mit dem Fresko aus der Schule Raphaels nach Zeichnungen des Meisters: das Märchen von Amor und Psyche

Auf der städtischen Seite des Tiber befindet sich Palazzo Farnese.

Von Trastevere zum Vatikan über den Spazierweg Gianicolo

Tempietto di Bramante

Von der Piazza St. Maria in Trastevere wendet man sich in Richtung des Hügels und gelangt zu Piazza San Pietro in Montorio. Piazza und die gleichnamige Kirche haben ihren Namen vom heiligen Pietro, der lt. Legende an dieser Stelle gekreuzigt wurde.

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Im Hof des angrenzenden Franziskanerklosters befindet sich der Tempietto di Bramante (gebaut um 1500), in dessen Inneren sich Skulpturen aus der Schule Berninis befinden.

Spaziergang über den Gianicolo-Hügel mit Blick über Rom
Spaziergang über den Gianicolo-Hügel mit Blick über Rom

Weiter auf via Garibaldi kommt man an der beeindruckenden Brunnenanlage Fontana dell’Acqua Paola über den Weg „Passeggiata del Gianicolo“ zur Piazzale Garibaldi mit dem Reiterstandbild Giuseppe Garibaldis und einer wundervollen Aussicht über Rom. Unterhalb befindet sich die Parkanlage der Botanischen Gärten, deren Besuch sich unbedingt lohnt. Auf dem Spazierweg „Gianicolense“ geht es vorbei am Denkmal Anita Garibaldis, der Eiche des Tasso, dem Leuchtturm Faro della Vittoria, dem Amphiteatro del Tasso und dem Kloster Sant’Onofrio al Gianicolo mit dem Museum des Dichters Torquato Tasso, der wenige Stunden vor seiner Krönung zum „unsterblichen Dichter“ starb.

 

Am Ende des Gianicolo sind es nur noch wenige Schritte zur Via della Conciliazione, einer breiten Allee, die den uneingeschränkten Blick auf den 320 m breiten Petersplatz mit der mächtigsten Kirche der Christenheit, dem Petersdom, preisgibt.

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