Für jeden, der das erste Mal Rom besucht, führt diese klassische Tour zu den schönsten und bekanntesten Plätzen und Brunnen Roms. Unsere Tagestour führt durch das "Marsfeld Campo Marzio", die Gesamtstrecke zu Fuß beträgt ca. 6 km., beginnt am wohl schönsten Brunnen Roms in Piazza Trevi.

Der monumentale Trevi-Brunnen stellt den Meeresgott auf einem Karren dar, der von zwei Tritonen gezogen wird. Über den 4 Säulen sind die Statuen der Tugenden dargestellt. Den Ausschilderungen folgend, führt der Fußweg ca. 600 m zur Piazza di Spagna.

Mitten auf dem Spanischen Platz befindet sich die von Pietro und Gian Lorenzo Bernini aus Stein geschaffene Fontana della Barcaccia, die ein halbgeneigtes Schiff darstellt.
Über der Piazza di Spagna erhebt sich die Scalinata di Trinità dei Monti, wie der römische Name der Spanischen Treppen ist. Sie ist eine Prachttreppe aus der Zeit des Spätbarock und Rokoko, gebaut in den Jahren 1723-1726 vom französischen Architekten Francesco de Sanctis.
Die Spanische Treppe verbindet die Stadt mit dem Hügel des Pincio mit der Kirche Trinità dei Monti und diente zum Prominieren für die feine Gesellschaft.
Die Piazza di Spagna und die Spanischen Treppen sind zu jeder Tageszeit beliebter Treffpunkt von Römern und Touristen zum Flirten, Lesen, Essen oder Schwatzen und daher stets dicht umlagert.
Im Frühjahr erstrahlt die Spanische Treppe zur Festa delle Azalee in duftender Blütenpracht.

Ersteigt man die Treppe kommt man vorbei am 14 Meter hohen Obelisk zur Kirche Trinità dei Monti.
Die Kirche wurde im Auftrag des französischen König Ludwig dem XII. gebaut und enthält eindrucksvolle Gemälde.
Geht man auf dem Pincio-Hügel an der Kirche vorbei, gelangt man entlang der Villa Medici zum Pincio Park, von dessen Terrasse aus man einen herrlichen Blick über Rom hat.
Nach einem Bummel durch weiträumige die Parkanlage von Villa Borghese mit ihren alten Bäumen, Teichen und Brunnen und der Galleria Borghese (bedeutendes Museum für Gemälde und Bildhauerkunst) wendet man sich in Richtung Piazza del Popolo, der Ende des 19. Jahrhunderts von Valadier geschaffen wurde.

In der Mitte der Piazza del Popolo erhebt sich der 24 m hohe ägyptische Obelisk des Flaminius, der von 4 Brunnenbecken umgeben wird.
Der Weg führt über Via del Corso, wo man an Piazza Colonna vorbeikommt, die von dem gewaltigen Obelisken Marco Aurelio beherrscht wird. An Piazza Colonna befindet sich Palazzo Chigi, in dem der Regierungssitz des italienischen Ministerpräsidenten untergebracht ist. Überquert man den Platz gelangt man zum Palazzo Montecitorio, dem Sitz des italienischen Parlaments.

Von hier aus sind es nur wenige Meter zum Pantheon, einem der am besten erhaltenen Bauwerke des antiken Rom.
Der Tempelbau wurde 17 v. Chr. von Agrippa zu Ehren der Götter errichtet, deren Statuen sich in den 7 Nischen befinden. Besondere Persönlichkeiten wurden hier begraben, u.a. die Könige Vittorio Emanuele I., Umberto I. und die Königin Margherita sowie der Maler Raphael (Raffaello Sanzio), dessen Grab sich in der 3. Nische links befindet.
Durch die runde Öffnung in der Kuppel fällt ein breiter Lichtstrahl in das Innere. Die Form der Kuppel war Vorbild für den Bau der Kuppel im Petersdom.
Vor dem Pantheon auf der Piazza Rotonda befindet sich der Obelisk Ramses II. (gebaut 1711 unter Papst Clemens XI., Höhe 6,35 m).
Nach wenigen Schritten erreicht man die Piazza St. Maria sopra Minerva mit dem Elefanten-Obelisken. Die aus dem 6. Jh. v. Chr. stammende ägyptische Säule wurde von Bernini auf den Rücken eines Elefanten gesetzt.
Die gotische Kirche St. Maria sopra Minerva wurde im 8. Jh. auf den Ruinen des antiken Minerva-Tempels errichtet und enthält bedeutende Kunstwerke.

In Piazza Navona angekommen, genießt man auf einer der Bänke oder in einem Straßenkaffe die Atmosphäre eines der schönsten Plätze Roms mit seinen 3 meisterlichen Brunnen.
Piazza Navona ist auf den Ruinen des antiken Stadions des Domitian aufgebaut.
Der größte Brunnen im Zentrum von Piazza Navona ist der Brunnen der 4 Flüsse - Fontana dei Quattro Fiumi mit dem Obelisk in der Mitte. Der Vierströmebrunnen ist das Werk Gian Lorenzo Berninis und stellt die vier Flüsse Donau (für Europa), Ganges (für Asien), Nil (für Afrika) und Rio della Plata (für Amerika) dar.
Gegenüber befindet sich die Barockkirche Sant’Agnese in Agone.
Die seitlichen Brunnen stellen den Kampf des Mohren mit einem Delphin (Fontana del Moro) und den Neptunbrunnen (Fontana del Nettuno) dar.

Weiter geht es zur Piazza di Campo de’ Fiori, auf der einst Hexen und Verbrecher öffentlich hingerichtet wurden. Auf der Piazza Campo dei Fiori finden die Wochenmärkte statt.
Durch das jüdische Viertel (Via delle Botteghe Oscure) kommt man zur

Bereits zu römischen Zeiten war die Piazza Venezia ein Verkehrsknotenpunkt der römischen Via Flaminia am Fuß des Kapitolshügels und dies hat sich bis heute nicht geändert. Ihren Namen erhielt die Piazza vom Palazzo Venezia, dem ehemaligen Regierungssitz Mussolinis.
Die Piazza Venezia ist der zentrale Platz in Rom, an dem die meisten Buslinien kreuzen. Schon von weitem ist das auf einem Hügel liegende Nationalmonument Vittorio Emanuele II. zu sehen. Über eine Freitreppe erreicht man das Reiterstandbild Vittorio Emanuele II., dem Begründer der Italienischen Republik. In der Säulenhalle befinden sich Figuren, die die Regionen Italiens darstellen.
Der Palast ist für das Publikum geöffnet und man hat einen schönen Blick über Rom.
Tag 9 - Auf den Spuren von Caravaggio Tag 2 - Das christliche Rom ![]()